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Die Bibel als Grundstein für eine neue Gesellschaft

BibelReport

Zeitschrift „Bibelreport“ berichtet über Ruanda

Stuttgart, 5. November 2012. Über den Aufbruch Ruandas und seiner Bibelgesellschaft berichtet die jüngste Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. In den 1990er Jahren war das afrikanische Land Ort eines Völkermordes und Bürgerkriegs. Doch jetzt spiele die Botschaft der Bibel eine große Rolle im begonnenen Versöhnungsprozess, heißt es im „Bibelreport“. In Wirtschaft und Gesellschaft spüre man heute zudem eine enorme Dynamik.

Die Bibelgesellschaft in Ruanda errichtet außerhalb der Hauptstadt Kigali ein neues Bibelhaus, um mit dem Wachstum Schritt halten zu können. Bei der Grundsteinlegung war neben Vertretern der Bibelgesellschaften aus Australien, England, Norwegen und Deutschland auch eine Staatsministerin Ruandas anwesend. Die Politikerin forderte die Bibelgesellschaft auf, auf Ruandas Weg des technologischen Fortschritts mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Bibel für Mobiltelefone, Laptops und im Internet solle im Lande eine Selbstverständlichkeit sein, um junge Menschen ansprechen zu können.

Die Bibelgesellschaft in Ruanda bietet unter anderem Leselernkurse an. Die Kurse liefen hervorragend und die Abbruchquote der Teilnehmenden sei sehr gering, erfuhren die internationalen Gäste. Die Menschen seien allein dadurch motiviert, dass sie die Bibel lesen möchten oder anderen Menschen beibringen wollen, die Bibel selbst zu lesen. Wer das Leselernprogramm erfolgreich absolviert hat, bekommt darüber hinaus eine Bescheinigung vom Bildungsministerium, da der Kursus im Lande standardisiert ist. Außerdem erhalten die Teilnehmenden eine kostenlose Bibel von der Bibelgesellschaft.

In der Jahresserie der Zeitschrift zum Thema „Prophetie in der Bibel“ fragt der Crailsheimer Pfarrer Dr. Thomas Knöppler, ob Prophetie im Neuen Testament nur eine Randerscheinung ist. Es gebe 17 prophetische Bücher im Alten Testament, aber nur die Offenbarung des Johannes als einziges prophetisches Buch im Neuen Testament.

Knöppler verweist dagegen unter anderem auf Johannes den Täufer als Propheten im Neuen Testament und auf die Tatsache, dass auch Jesus immer wieder als Prophet bezeichnet wird. Autor Knöppler ist Privatdozent für Neutestamentliche Theologie an der Universität München und Dozent für Neues Testament beim Kirchlichen Fernunterricht (KFU).

Weitere Themen des „Bibelreports“ sind die erste vollständige Bibel in der ostafrikanischen Sprache Kiembu-Kimbeere und eine Übersetzung für die Inuit im Nordwesten Kanadas. Die Zeitschrift berichtet ebenfalls von Ausgaben der neuen BasisBibel in Paraguay, über die sich dort ansässige Deutsch sprechende Christinnen und Christen freuten.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift.

RTM

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Mehr Informationen

www.dbg.de
www.die-bibel.de
www.bibelonline.de
www.weltbibelhilfe.de

Über die Deutsche Bibelgesellschaft
Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. “Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Bibel” nennt die Satzung als Aufgaben. Darüber hinaus fördert sie die Bibelmission, das Bibellesen und die Kenntnis der Heiligen Schrift. Vorsitzender ist Pfarrer Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof a.D.. Bei der Deutschen Bibelgesellschaft erscheinen die Lutherbibel im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Gute Nachricht Bibel. Mit der Basisbibel bietet sie die erste Bibelübersetzung an, die den gewandelten Lesebedürfnissen des 21. Jahrhunderts gerecht wird: Zeitgemäßes Deutsch mit klaren, prägnanten Sätzen, rhythmischer Sprache, zahlreichen Sacherklärungen und Hintergrundinformationen im Internet. Zu den mehr als 500 Titeln des Verlages zählen außerdem wissenschaftliche Ausgaben, Hörbibeln, elektronische Medien, fremdsprachige Ausgaben und Kinderbibeln.

 

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