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Baltikum: Die Bibel neu ins Gespräch bringen

„Bibelreport“ mit Schwerpunktthema Litauen und Estland

Stuttgart, 12. September 2013. Vom Besuch einer deutschen Gruppe bei den Partner-Bibelgesellschaften in Estland und Litauen berichtet die jüngste Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. Vorgestellt werden die Pläne für drei Bibelzentren in Estland und die Arbeit für Kinder und Jugendliche in Litauen. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft will die Zusammenarbeit mit den baltischen Bibelgesellschaften in den nächs-ten Jahren weiter ausbauen.

„Wir Esten haben ein großes Interesse an Geschichte“, sagt Jaan Bärenson, Generalsekretär der Estnischen Bibelgesellschaft. „An diesem Punkt wollen wir mit unserer Arbeit anknüpfen, damit besonders jüngere Menschen mehr über die reiche Tradition und lange Geschichte der Bibel – auch hier in unserem Land – erfahren.“ Dazu sollen in den nächsten Jahren drei Bibelzentren gegründet werden. Als Standorte hat die Bibelgesellschaft die Städte Jüri, in der Nähe der Hauptstadt Tallinn, Kullama im Westen Estlands und Kambja im Süden ausgewählt. Sie sind alle mit der Geschichte der Bibel-übersetzung ins Estnische verbunden.

Die zehnköpfige Gruppe aus Deutschland lernte in Litauen unter anderem die Arbeit der Bibelgesellschaft für gehörlose Kinder kennen. Für den Religionsunterricht in einer Schule für gehörlose Jungen und Mädchen in Vilnius werden besondere Arbeitsbücher und Medien eingesetzt. Ein Film zum „Land der Bibel“ soll in die Gebärdensprache übersetzt werden. In anderen Projekten der Litauischen Bibelgesellschaft werden Kindergärten mit Kinderbibeln ausgestattet und ein Schülerwettbewerb zur Bibel organisiert. Für beide Initiativen sammelt die Weltbibelhilfe Spenden in Deutschland.

Weitere Themen des „Bibelreports“ sind ein Interview mit dem Generalsekretär der Pakistanischen Bibelgesellschaft, Anthony Aijaz Lamuel, zur Situation in seinem Heimatland und das Evangelium nach Maria in der Serie zu apokryphen Schriften des Neuen Testaments. Mit der Christophorus-Legende beschäftigt sich in der Rubrik „Bibel persönlich“ Pfarrer Dr. Johannes Friedrich, ehemaliger bayerischer Landesbischof so-wie Verwaltungsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) herausgegeben und berichtet über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Quartalszeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Den Bibelreport als PDF zum Download gibt es auf www.weltbibelhilfe.de.

RTM

Mehr Informationen

www.dbg.de
www.weltbibelhilfe.de
www.die-bibel.de
www.bibelonline.de

Über die Deutsche Bibelgesellschaft
Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. “Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Bibel” nennt die Satzung als Aufgaben. Darüber hinaus fördert sie die Bibelmission, das Bibellesen und die Kenntnis der Heiligen Schrift. Vorsitzender der DBG-Vollversammlung und des -Verwaltungsrates ist Pfarrer Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof a.D. Bei der Deutschen Bibelgesellschaft erscheinen die Lutherbibel im Auftrag der Evan-gelischen Kirche in Deutschland und die Gute Nachricht Bibel. Mit der BasisBibel bietet sie die erste Bibelübersetzung an, die den gewandelten Lesebedürfnissen des 21. Jahrhunderts gerecht wird: Zeitgemäßes Deutsch mit klaren, prägnanten Sätzen, rhythmischer Sprache, zahlreichen Sacherklärungen und Hintergrundinformationen im Internet. Zu den mehr als 500 Titeln des Verlages zählen außerdem wissenschaftliche Ausgaben, Hörbibeln, elektronische Medien, fremdsprachige Ausgaben und Kinderbibeln.

Ansprechpartner
Tobias Keil
Aktion Weltbibelhilfe
Tel: (0711) 7181 - 273
Fax: (0711) 7181553 - 273
E-Mail keil(at)dbg.de

Hier den aktuellen BibelReport direkt lesen.

 

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